Portraitfotografie, die Königsdisziplin für jeden Fotografen

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Ein Porträt von einer Person aufzunehmen mit dem sich diese zu 100 % identifizieren kann, ist oft eine große Herausforderung für eine*n Fotograf*in. Für ein gutes Portrait ist nicht nur ein gutes technisches Know-How, sondern viel mehr Einfühlungsvermögen und ehrliches Interesse an der Person erforderlich. Denn auch wenn deine Ausrüstung, Licht, Pose, Farben usw. perfekt aufeinander abgestimmt sind, so wirst du dennoch kein schönes Bild erhalten, wenn sich dein Gegenüber vor deiner Kamera nicht wohlfühlt. Anbei möchte ich euch ein paar Gedanken und Tipps geben, die mir bei der Portraitfotografie helfen.
 
1. Sei authentisch
Und damit meine ich dich als Fotograf*in. Wenn du ein Portrait von jemanden aufnahmen möchtest, so ist es entscheidend, dass auch du entspannt und ganz du selbst bist. Wenn du nervös und unsicher bist während des Shootings, so spürt das auch dein Gegenüber und wird ebenfalls verunsichert. Für ehrliche Momente, bedarf es einen authentischen Fotograf, der sich für sein Gegenüber interessiert. Je mehr du also zu Beginn an dir und deinem Auftreten arbeitest, desto besser werden deine Portraits.
 
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2. Interessiere dich aufrichtig für die Person vor der Kamera
 
Wer mit mir schon einmal geshootet hat, weiß, dass ich gerne quatsche. Die ersten 15 min plane ich daher immer für ein Gespräch ein. Hierbei geht es jedoch weniger um das Wetter oder die Anreise, sondern viel mehr um die Person mit der ich die nächsten Stunden verbringen werde. Dabei interessieren mich Gemeinsamkeiten und das was die Person ausmacht. Jeder Mensch hat eine besondere Leidenschaft, etwas für das er wirklich brennt. Und genau das versuche ich herauszufinden. Eine Person die von ihrer größten Leidenschaft erzählt, ist entspannt und authentisch. Und genau das wird man auch später auf den Bildern sehen. 
 
Solltest du während des Shootings merken, dass es deinem Gegenüber dennoch schwer fällt zu entspannen, so hast du vermutlich den „Draht“ zu der Person verloren. Achte also darauf, die Kamera während des Shootings immer wieder zu senken und nicht permanent vor deinem Gesicht zu haben. Führe eine Unterhaltung während des gesamten Shootings und fotografiere die kurzen Momente in denen die Person die Kamera vergisst, ganz bei sich ist und ein entspannter Gesichtsausdruck auftaucht. 
 
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3. Leite die Person an, aber fordere keine Pose
 
Für ein Portrait ist es wichtig, dass sich die Person während des Shootings nicht alleine fühlt. Die wenigsten Menschen vor meiner Kamera sind geübte Models und daher etwas unsicher wie sie sich verhalten sollen. Leite die Person daher stets an, unterbreite Vorschläge oder zeige mit Gesten wie du es dir vorstellt. Das bedeutet jedoch nicht, dass du sie wortwörtlich in eine bestimmte Pose zwingst in der sich die Person womöglich unwohl fühlt. 
 
Ich persönlich liebe es, die Ausdrücke und Reaktionen während eines Gespräches einzufangen, denn das sind die ehrlichen Momente. Gleichzeitig sind es aber auch oft die Bilder, die die Person am wenigsten erwartet und die ihr dennoch am besten gefallen. Und das ist am Ende alles was zählt!
 
Auf was achtest du besonders während eines Portraitshootings? Hast du noch ein paar Tipps und Tricks für mich? 🙂
 
p.S. Um sich in die Person vor der Kamera besser hineinversetzen zu können, sollte auch der/die Fotograf*in öfter einmal vor der Kamera stehen. Anbei ein Bild von mir – in Farbe mit zerzausten Haar und gestreiften Socken. Ehrlicher kann ein Bild nicht sein! Vielen lieben Dank an Julia Löffler (https://julialoeffler.com) für die Erfahrung vor der Kamera 🙂

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Ich bin Caro, Herzensmensch, Bildpoetin und leidenschaftliche Hochzeitsfotografin. Schaut euch gerne auf meiner Homepage um und erfahrt mehr zu mir und meinem Bildstil. Ich freue mich über eine E-Mail von euch.